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Innovationsprojekt

Den Weg zur energetischen Modernisierung im Sozial- und Gesundheitswesen freimachen

Methoden und Netzwerk für Contracting in sozialen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen.

Projektzeitraum

März 2019 bis Januar 2022

Die Akteure

Projektpartner ist die Hochschule für Technik Stuttgart und die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA).

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf Beschluss des deutschen Bundestags.

Das Problem

Im Sozial- und Gesundheitswesen gibt es ein riesiges Energiesparpotenzial und zudem ein überdurchschnittlich hohes Interesse an Nachhaltigkeit. Allerdings gelten in dem Bereich sehr spezifische betriebswirtschaftliche und technische Anforderungen, welche die Umsetzung von Energiesparprojekten sehr erschweren und somit entsprechende Fortschritte ausbremsen können.

So innovativ lösen wir es

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern betroffener Einrichtungen und Contracting-Anbietern identifizieren wir typische Barrieren und arbeiten an ihrer Beseitigung. So gilt es beispielsweise, ein Finanzierungsmodell aufzusetzen, das den Abrechnungslogiken der Einrichtungen entspricht. Es braucht Know-how und Unterstützung bei der Gestaltung der sehr speziellen Verträge, in Form von Online-Rechnern, Musterverträgen etc. Und schließlich soll eine Informationskampagne über die Möglichkeit zur kostenneutralen Umsetzung von Effizienzprojekten im Gesundheits- und Sozialwesen aufklären.

Zwischen- /Endergebnis

Mit branchenspezifischen „Contracting“-Lösungen wird die energetische Sanierung für Krankenhäuser, Pflege- und Rehaeinrichtungen kinderleicht. Beim Contracting plant, realisiert und finanziert ein Dienstleister die Energiesparmaßnahme. Die vorgeschossene Investition wird über die Vertragslaufzeit vom Auftraggeber so getilgt, dass es durch die eingesparten Energiekosten zu keiner Mehrbelastung kommt.

Das Projekt unterstützt Sozialeinrichtungen Träger und Betreiber mit geeigneten Contracting-Modellen, Musterverträgen und Informationen – damit möglichst viele solcher „Klimaschutzprojekte ohne Zuzahlung“ zur Realisation kommen.