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Innovationsprojekt

Plattform Digitalisierung und Klimaschutz

Digitale Klimaschutzlösungen in den Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr (weiter)entwickeln

Das Projekt bietet einen innovativen, systematischen, nutzerzentrierten und ergebnisoffenen Lösungsansatz zur zeitnahen Entwicklung und Weiterentwicklung digitaler Klimaschutzlösungen, welche von heterogenen Teams entwickelt werden und auf hohe CO2-Einsparpotentialen in den Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr fokussieren.

Projektzeitraum

April 2022 - März 2024

Die Akteure

Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, School of Design Thinking (HPI)

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Das Projekt

Das Projekt bietet einen innovativen, systematischen, nutzerzentrierten und ergebnisoffenen Lösungsansatz zur zeitnahen Entwicklung und Weiterentwicklung digitaler Klimaschutzlösungen, welche von heterogenen Teams entwickelt werden und auf hohe CO2-Einsparpotentialen in den Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr fokussieren.

Hintergrund

Der Fokus des Projekts liegt auf den drei Sektoren Gebäude, Industrie und Verkehr, da sie gemeinsam ca. 2/3 der Gesamtemissionen in Deutschland verantworten (2019: Gebäude 122 Mio. Tonnen Co2-Äquivalente, Industrie 188 Mio. Tonnen Co2-Äquivalente, Verkehr 163 Mio. Tonnen Co2-Äquivalente). Gleichzeitig prognostiziert der GreenTech-Atlas des Bundesumweltministeriums bis 2025 durch Digitalisierung 200 Millionen Tonnen Co2-Einsparpotential (2016-2025).

Das Projekt wurde initiiert, um Klimaschutz und Digitalisierung konsequent zusammenzudenken und so die hohen Co2-Einsparpotentiale zu heben. Digitalisierung ist zusätzlich ein sozialverträglicher Chancentreiber für die Klimaschutz-Transformation in Deutschland, da Digitalisierungstechnologien neue massenmarkttaugliche Formen des Wirtschaftens und Arbeitens ermöglichen. Die Open-Source Lösungen motivieren außerdem nicht aktivierte Wirtschaftsakteure zur investiven Anwendung von mehr digitalen Klimaschutzmaßnahmen, besetzen das Ziel der unternehmerischen Klimaneutralität positiv und treiben so einen Kultur- und Marktwandel voran. Konkret sollen am Ende des Projekts drei Ideen zur Optimierung bestehender Klimaschutzlösungen und eine radikal neue Idee im Bereich digitale Klimaschutzlösungen stehen.

So gehen wir vor

Alle Einzelbausteine des Projekts werden fortlaufend auf der Plattform „Digitalisierung und Klimaschutz“ gebündelt und so langfristig frei zugänglich gemacht. Dazu wird zunächst durch eine systematische Top-Down-Identifizierung relevanter Innovationsfelder des digitalen Klimaschutzes eine open-source Innovationslandkarte „Digitalisierung und Klimaschutz“ veröffentlicht (Meilenstein 1). Durch die parallele Entwicklung einer nachhaltigen, aktiven Experten-Plattform, in der sich relevante Fachleute mit heterogenen Teams vernetzen, werden mithilfe digitaler Lerninhalte digitale Klimaschutzlösungen (weiter-)entwickelt. Agile Arbeitsmethoden befähigen Wirtschaftsakteure zu eigenverantwortlichem Handeln. In der Kooperationswerkstatt „Klimaschutz digital“ werden so bestehende Klimaschutzlösungen optimiert und drei konkrete Ideen zur Optimierung prototypisiert (Meilenstein 2). Im Innovationslabor „Digitalisierung und Klimaschutz“ werden dagegen neue digitale Klimaschutzlösungen entwickelt und aus 30 Ideen ebenfalls drei Prototypen ausgebaut, wovon eine Idee schließlich zur Umsetzung vorbereitet wird (Meilenstein 3).

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