
SAPHyR: Abwärme aus Elektrolyseuren und Rechenzentren für Wärmenetze
Das Projekt SAPHyR (Systemische Analyse der Potenziale der Abwärmenutzung aus Elektrolyseuren (Hy) und Rechenzentren für ein effizientes Energiesystem der Zukunft) untersucht, wie Abwärme aus Wasserstoffherstellung und Rechenzentren zur Dekarbonisierung von Wärmenetzen genutzt werden kann. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis abzuleiten und die großskalige Erschließung dieser bislang ungenutzten Abwärmequellen zu ermöglichen.
Projektzeitraum
Mai 2026 - April 2029
Fördermittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Projektpartner
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI,
Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln gGmbH (EWI),
Stiftung Umweltenergierecht,
Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF)
Die Herausforderung:
Ein Großteil der Wärmeerzeugung in Wärmenetzen basiert noch auf fossilen Energieträgern. Für die Erreichung der Klimaziele ist deren Dekarbonisierung entscheidend:. – Die Integration von Abwärme schont Ressourcen, senkt Transformationskosten und diversifiziert die Erzeugung.
Zwei systemisch hochrelevante, aber bislang untererforschte Abwärmequellen bleiben weitgehend ungenutzt. Die Abwärme aus der Elektrolyse könnte die Wasserstoff-Gestehungskosten senken, wird jedoch bei der Standortwahl von Elektrolyseuren kaum berücksichtigt und in Energiesystemmodellen nicht detailliert erfasst. Rechenzentren wiederum produzieren durch ihren kontinuierlichen Betrieb enorme und wachsende Abwärmemengen. Trotz erster Praxisbeispiele fehlen fundierte Analysen zum Systemeffekt sowie eine Quantifizierung des zukünftigen Gesamtpotenzials in Deutschland.
Der Lösungsansatz:
Das Projekt SAPHyR untersucht ganzheitlich, wie Abwärme aus Wasserstoffherstellung und Rechenzentren in Wärmenetze eingespeist werden kann. Dafür werden die in Deutschland relevanten Energiesystemmodelle (z.B. DINO, SPIDER, etc. …) gezielt weiterentwickelt, um Abwärmepotenziale erstmals detailliert abzubilden.
- Systemische Analysen zeigen Effekte auf das Gesamtenergiesystem, etwa Einsparungen bei den Systemkosten.
- Räumlich hochaufgelöste Standortanalysen identifizieren konkrete Potenziale für den Wärmenetzausbau.
- Rechtswissenschaftliche Untersuchungen bewerten die rechtlichen Rahmenbedingungen und leiten Vorschläge zur Steuerung der Standortwahl ab. Die DENEFF bringt die Ergebnisse zielgruppengerecht in Workshops, Webinaren, Positionspapieren und in eine politische Roundtable-Diskussion ein und vernetzt Akteure aus Rechenzentren, Wasserstoffwirtschaft und Wärmenetzbetrieb.
Einblicke in Projektergebnisse:
Im Projekt erarbeitete Dokumente: An dieser Stelle veröffentlichen wir Ergebnisse des Projekts SAPHyR.
Sprechen Sie
uns an!


Person: Susann Bollmann
E-Mail: susann.bollmann@deneff.org
Tel. Nr.: +49 (0) 163 69 79 72 2
Person: Jens Bausch
E-Mail: jens.bausch@deneff.org
Tel. Nr.: +49 (0) 176 20957221
Gefördert durch:

Projektpartner:
