So übernehmen Rechenzentren Verantwortung für Wärmenutzung: Von der Aalzucht bis zur Zimmerheizung

Frankfurt am Main/Berlin. Wo heute noch die Gasheizung rauscht, könnte bald recycelte Wärme zum Einsatz kommen, genauer gesagt, Wärme aus Rechenzentren. Auf dem gestrigen Roundtable „Energieeffizienz in Rechenzentren“ in Frankfurt am Main haben Vorreiterinnen und Vorreiter der Energiewende zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt, wie Abwärme aus Rechenzentren nicht verpufft, sondern sinnvoll weitergenutzt werden kann.

So übernehmen Rechenzentren Verantwortung für Wärmenutzung: Von der Aalzucht bis zur Zimmerheizung2022-12-01T15:16:05+00:00

Soforthilfe Gas: Kein wirklicher Einsparanreiz, echte Effizienzambitionen fehlen noch

Berlin. Im Bundestag stehen heute die Verabschiedung der sogenannten Soforthilfe für Gaskundinnen und -kunden sowie die CO2-Kostenaufteilung zwischen Mietenden und Vermietenden auf der Tagesordnung. Keine der beiden Maßnahmen sei geeignet, die notwendigen Einsparanreize zu erzielen, monieren die Energiesparexpertinnen und Experten der die Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz. Wichtige Weichenstellungen für die benötigten Energieeffizienzinvestitionen würden verschleppt. Die CO2-Kostenaufteilung sei im Grundsatz richtig, aber tatsächlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, da der CO2-Preis bei einem Gaspreis von 30 Cent/kWh weniger als ein Cent je KwH und damit nur 2% der Gaskosten ausmacht. Insgesamt bemängelt die DENEFF, dass die Vorschläge zur Soforthilfe und Gaspreisbremse so kompliziert sind, dass selbst die Mitglieder der Gaspreiskommission sie für besonders erklärungsbedürftig hielten. Es sei etwa kaum jemandem bewusst, dass der Gaspreis für Haushalte auch nach Entlastung durch die spätere Gaspreisbremse doppelt so hoch bleibe wie letztes Jahr.

Soforthilfe Gas: Kein wirklicher Einsparanreiz, echte Effizienzambitionen fehlen noch2022-11-10T09:27:25+00:00

Gaskommission drängt auf Gebäudeeffizienz, Politik muss nachziehen.

Berlin. Der gestern veröffentlichte Abschlussbericht der Gaskommission fordert mehr Anreize zum Energiesparen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) begrüßt diese Botschaft. Der Bericht erkenne nicht nur die Notwendigkeit von Energieeinsparung, um der Energiekrise zu begegnen. Noch wichtiger seien die vorgeschlagenen zusätzlichen politischen Anstrengungen zu strukturellen Maßnahmen, um die notwendigen Effizienzsteigerungen zu erreichen und so dauerhaft Energiekosten zu senken. Dabei seien besonders die weitreichenden Vorschläge der Gaskommission für Einsparungen im Gebäudebereich und bei Haushalten hervorzuheben, mit Fokus auf die Sanierung besonders ineffizienter Gebäude.

Gaskommission drängt auf Gebäudeeffizienz, Politik muss nachziehen.2022-11-02T08:28:56+00:00

Energieeffizienzgesetz: Mehr Ambition erforderlich

Berlin. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) begrüßte einen heute bekannt gewordenen Entwurf für das Energieeffizienzgesetz, welches am Montag von Bundeskanzler Scholz angekündigt wurde. Allerdings entspreche dieser noch nicht dem ausdrücklichen Anspruch an ein ambitioniertes Gesetz, so der Verband. Die Ziele orientierten sich noch am Niveau, das die EU-Kommission im Herbst letzten Jahres mit einem Entwurf zur Novelle der Energieeffizienzrichtlinie angekündigt hatte. Dieses Niveau hatte die Kommission allerdings mit Blick auf die Energiekrise diesen Sommer bereits erhöht. Die DENEFF appellierte an die Bundesregierung, sich angesichts der stark gestiegenen Energiepreise den noch ambitionierteren Vorschlägen des EU-Parlaments anzuschließen und somit auch eine Vorbildrolle in Europa einzunehmen. Das bedeute für Deutschland, den Verbrauch von Endenergieträgern wie Gas, Strom, Öl und Benzin bis 2030 um etwa 30 Prozent und den Gesamtenergieverbrauch um mindestens 40 Prozent gegenüber 2008 zu senken.

Energieeffizienzgesetz: Mehr Ambition erforderlich2022-10-19T14:23:12+00:00

DENEFF: Energieeffizienzgesetz: Scholz handelt. Endlich.

Berlin. In einem Schreiben an seine Kabinettskolleginnen und -kollegen kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz gestern die Vorlage eines ambitionierten Gesetzes zur Steigerung der Energieeffizienz an. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) lobt diesen Schritt. Für die Energiesicherheit, den Klimaschutz und die Bezahlbarkeit von Energie sei diese die wichtigste der mit diesem Schreiben verfügten Richtlinienentscheidungen.

DENEFF: Energieeffizienzgesetz: Scholz handelt. Endlich.2022-10-18T10:19:54+00:00

DENEFF: Bündnis bezahlbarer Wohnraum aus der Zeit gefallen

Berlin. Die heute veröffentlichten Empfehlungen des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum verlieren kein Wort über die drängendste soziale Frage: die Bezahlbarkeit der Heizkosten für Menschen in unsanierten Wohnungen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) verurteilte diese scharf. Zwar sei allen Beteiligten klar, dass die Energiekosten auch nach 2024 auf einem deutlich höheren Niveau bleiben werden als vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die notwendigen Konsequenzen zögen jedoch weder das Bündnis noch die Bundesregierung.

DENEFF: Bündnis bezahlbarer Wohnraum aus der Zeit gefallen2022-10-12T12:33:30+00:00

Gaspreisbremse bringt keine Verbrauchswende – Investitionsimpuls notwendig

Berlin. Die Mitglieder der von Bundeskanzler Olaf Scholz einberufenen Gaskommission haben sich über das Wochenende auf erste Eckpunkte für eine Gaspreisbremse geeinigt. Der Zwischenbericht der Kommission schlägt eine Zwei-Stufen-Lösung vor, um die Mehrbelastungen durch die gestiegenen Gaspreise für Haushalte und Unternehmen zu reduzieren. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) kritisiert, dass in dem Vorschlag konkrete investive Komponenten für energetische Modernisierungen für Gebäude und Unternehmen fehlen. Nur dadurch könne aber der Energieverbrauch langfristig reduziert und Verbrauchskosten dauerhaft gesenkt werden.

Gaspreisbremse bringt keine Verbrauchswende – Investitionsimpuls notwendig2022-10-10T12:44:38+00:00

Energieeffizienzgesetz: „Schlafender Riese liegt im BMWK“

Heute beginnt die Heizperiode. Ob es gelingt, die Energienachfrage in diesem Winter, insbesondere in der Breite der kleineren Verbrauchergruppen, ausreichend zu senken, gilt alles andere als gesichert. Dabei hätte die Bundesregierung längst ein Energieeffizienzgesetz auf den Weg bringen können, moniert die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Für Energieeffizienz fehlt in Deutschland weiterhin ein übergreifender, rechtlicher Rahmen. Dem Vernehmen nach schlummere ein Gesetzentwurf seit Monaten in der Schublade des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima. Die DENEFF hat nun mit einer Stellungnahme konkrete Erwartungen an ein solches Gesetz formuliert. Neben verbindlichen Zielen zur Energieeinsparung seien weitere Maßnahmen notwendig, so der Verband.

Energieeffizienzgesetz: „Schlafender Riese liegt im BMWK“2022-10-05T08:26:07+00:00

EU-Energieeffizienzrichtlinie: Parlament muss Konsequenzen aus aktueller Notlage ziehen

Straßburg. Die morgige Abstimmung im EU-Parlament zur Novelle der EU-Energieeffizienzrichtlinie entscheide maßgeblich darüber, die EU klimaneutral und dauerhaft unabhängiger von Energieimporten zu machen, so die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF). Der Verband wirbt für eine starkes Votum des EU-Parlaments, bevor der Trilog beginnt. Vor allem die bisher für das Jahr 2030 angestrebten Energieeffizienzziele sollen sowohl aus Sicht des federführenden Ausschusses als auch der EU-Kommission erstmals verbindlich und insbesondere angesichts der aktuellen Energiekrise deutlich erhöht werden. Vor dem Hintergrund explodierender Energiepreise und der Sorge um Energiearmut in Europa, steigen die Chancen für eine ambitionierte Revision.

EU-Energieeffizienzrichtlinie: Parlament muss Konsequenzen aus aktueller Notlage ziehen2022-10-04T15:25:16+00:00

Drittes Entlastungspaket: Maximale Problemverschiebung bei minimaler „echter“ Entlastung

Das angekündigte Entlastungspaket der Ampelkoalition im Umfang von 65 Mrd. Euro enthält unter anderem eine Strompreisbremse, Einmalzahlungen und Heizkostenzuschüsse und soll die Härte der Inflation und der hohen Energiepreise für die Bevölkerung abfedern. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF e.V.) gibt zu bedenken, dass die akute finanzielle Unterstützung zwar sozial notwendig und richtig sei, aber langfristig weder der Bevölkerung noch der Wirtschaft helfe, die hohen Energiekosten zu stemmen.

Drittes Entlastungspaket: Maximale Problemverschiebung bei minimaler „echter“ Entlastung2022-10-04T15:29:48+00:00
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